EU-Kommission stellt 63,2 Millionen Euro für KI-Innovationen bereit ©European Commission
Auch NRW-Akteure sind aufgerufen, ihre Vorschläge bis zum 1. Oktober 2026 einzureichen
Im Rahmen des EU-Förderprogramms »Digital Europe« stellt die europäische Kommission insgesamt 63,2 Millionen Euro zur Unterstützung von KI-Innovationen in den Bereichen Gesundheit, digitale Kompetenzen und Online-Sicherheit zur Verfügung: Auch Akteure aus Nordrhein-Westfalen sind ausdrücklich aufgerufen, Projektideen aus Wissenschaft und Wirtschaft bis zum 1. Oktober 2026 einzureichen.
Ein Schwerpunkt liegt auf dem KI-gestützten Bildscreening in medizinischen Zentren: 9 Millionen Euro fließen in Anwendungen zur Prävention, Früherkennung und Diagnose von Krebs- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Weitere 24,4 Millionen Euro unterstützen den Ausbau digitaler Gesundheitsdienste und -systeme, wodurch Gesundheitsleistungen für Bürgerinnen und Bürger erschlossen werden. Darüber hinaus fördert die Kommission mit 12,5 Millionen Euro Schulungen für fortgeschrittene digitale Kompetenzen, die Europas moderne Wirtschaft benötigt. Weitere Mittel sind unter anderem vorgesehen für digitale Lösungen, um die Einhaltung der EU-Vorschriften zu erleichtern, für die Forschung zur Online-Informationsintegrität sowie für Beratungs- und Unterstützungsangebote zum Schutz von Kindern im Internet.
Das Förderprogramm zahlt auf die Ziele der europäischen KI-Strategie und den Aktionsplan der EU-Kommission für den KI-Kontinent ein. Nordrhein-westfälische Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft haben damit Gelegenheit, ihre Expertise einzubringen und europäische KI-Innovationen aktiv mitzugestalten. Die Einreichungsfrist endet am 1. Oktober 2026. Weitere Informationen sowie Details zum Antragsverfahren finden sich auf dem EU-Portal »Funding & Tenders«.