Neue Fördermöglichkeiten des BMFTR für Robotiklösungen © sdecoret – stock.adobe.com
Bundesministerium veröffentlicht die Förderrichtlinien »Robots4CleanTech« und »Innovationslabore für KI-basierte Robotik«
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat die beiden Förderrichtlinien »Robots4CleanTech – Intelligente Robotik für die Umwelttechnik« sowie zum Konzeptwettbewerb »Innovationslabore für KI-basierte Robotik (Robo-Hubs)« veröffentlicht. Daran können sich auch Akteure aus dem nordrhein-westfälischen KI-Ökosystem beteiligen.
Ziel von »Robots4CleanTech« ist die Entwicklung innovativer KI-basierter Robotiklösungen für Anwendungen im Bereich Umwelttechnik. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung gestärkt werden sowie Beiträge zu Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und Ressourcensouveränität geleistet werden. Gefördert werden ab Mitte 2027 anwendungsnahe Verbundvorhaben mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis, die intelligente robotische Systeme entwickeln, prototypisch erproben und für den Praxiseinsatz vorbereiten. Die maximale Fördersumme pro Verbundprojekt beträgt 1,2 Millionen Euro und hat eine Laufzeit von 24 bis 30 Monaten. Projektskizzen können bis zum 15. September 2026 eingereicht werden.
Zusätzlich hat das BMFTR die Richtlinie zum Konzeptwettbewerb »Innovationslabore für KI‑basierte Robotik (Robo‑Hubs)« veröffentlicht. Die geplanten Robo‑Hubs sollen als praxisnahe Brücken zwischen Forschung und Industrie dienen und den Transfer KI‑basierter Robotiklösungen in die Anwendung beschleunigen. Hiervon werden insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen profitieren, denen ein Zugang zu zukunftsweisenden Technologien ermöglicht wird. Die Laufzeit der Förderung beträgt neun Monate bei einem Fördervolumen von bis zu 500 000 Euro pro Projekt. Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind eingeladen, ihre Konzeptvorschläge bis zum 31. Juli 2026 einzureichen.