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Nordrhein‑westfälische Hochschulen starten gemeinsames KI:Expertisezentrum.nrw

03.07.2026

Bündelung von KI‑Kompetenzen für Studium, Lehre und Verwaltung

Nordrhein‑westfälische Hochschulen schaffen mit dem neuen KI:Expertisezentrum.nrw eine zentrale Struktur für den verantwortungsvollen Einsatz generativer KI. Seit dem 1. Juli 2026 erhalten Studierende, Lehrende und Verwaltungsmitarbeitende einen datenschutzkonformen Zugang zu generativen KI‑Modellen. Wissenschaftsministerin Ina Brandes spricht von einem Meilenstein, der den souveränen Umgang mit KI an allen Hochschulen stärken soll.

Das Zentrum vereint die bisherigen Initiativen KI:edu.nrw, KI:connect.nrw und Open Source‑KI.nrw. Im Fokus stehen drei Handlungsfelder: der Kompetenzaufbau durch Schulungen, Beratungen und die Klärung relevanter Rechtsfragen, die Inferenz über zentral gehostete Open‑Source‑ bzw. Open‑Weight‑Modelle, sowie der Zugang zu kommerziellen und nicht‑kommerziellen KI‑Modellen über Apps auf einer landesweiten Plattform.

Dr. Peter Salden, Leiter des KI:Expertisezentrums.nrw, betont den deutschlandweit einzigartigen Ansatz, der Kompetenzbildung, Softwareentwicklung und Hardware-Infrastruktur vereint. Die Ruhr‑Universität Bochum übernimmt die Konsortialführung. Beteiligt sind außerdem die RWTH Aachen, die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Universität zu Köln, die FernUniversität Hagen, die Technische Hochschule Köln und die Fachhochschule Dortmund.  Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft fördert das Projekt bis 2030 mit rund 15,4 Millionen Euro.