Zweites Treffen der AI Frontrunner Community NRW © SPIE
Von KI.NRW initiierter KI-Anwenderkreis zu Gast bei SPIE in Düsseldorf
26. Februar 2026, SPIE Experience Center. Rund 35 KI-Expert*innen aus Nordrhein-Westfalen kommen das zweite Mal in exklusivem Austauschformat zusammen.
Was ist von Agentic AI zu erwarten, wo macht ihr Einsatz wirklich Sinn und was bedeutet das für das Operating Model von Unternehmen? Das waren nur einige der Leitfragen, mit denen sich die AI Frontrunner Community NRW bei ihrem zweiten Treffen intensiver beschäftigt hat. Nachdem bereits das Jahr 2025 insbesondere von Akteuren aus der angewandten Forschung als »Jahr der KI-Agenten« ausgerufen wurde, hat das Thema mit dem Wirbel um Open Claw seit wenigen Wochen auch außerhalb der Fachwelt für großes Aufsehen gesorgt. Zeit also, dass sich KI-Verantwortliche in Unternehmen mit den Chancen, Potenzialen und Risiken agentischer KI-Systeme auseinandersetzen.
Nach einem Impulsvortrag zu sogenannten Multi-Agentensystemen, referiert von Dr. Sebastian Schoenen, Director of Innovation & Technology bei ControlExpert, wurde sich dem Thema in zwei Breakout-Sessions genähert und von den Mitgliedern mit Blick auf die Auswahl passender KPIs, das Business Ownership oder Fragen der Governance vertieft diskutiert. Dabei herrschte große Einigkeit darüber, dass bei zunehmender ›Autonomie‹ der Systeme die Qualitätssicherung verstärkt in den Fokus rücken muss, damit mögliche Effizienzgewinne nicht zulasten der Kundenzufriedenheit gehen.
Agentic AI birgt insbesondere für die Prozessautomatisierung in Unternehmen großes Potenzial. Die Implementierung solcher Systeme ist jedoch komplex und muss gut durchdacht sein: »Das gestrige Treffen der AI Frontrunner Community NRW hat erneut gezeigt, dass ein offener Austausch im Format eines KI-Anwenderkreises sehr hilfreich ist, um die Herausforderungen und Chancen neuer technologischer Möglichkeiten noch besser zu durchdringen. Die Erfahrungen aller können genutzt werden, um bei der eigenen Entwicklung Fallstricke zu umgehen und schneller ans Ziel zu kommen«, sagt Dr. Christian Temath, Geschäftsführer bei KI.NRW.
Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die Präsentation sogenannter Value Cases durch die Mitgliedsunternehmen SPIE, Vorwerk und Deutz. Value Cases sind KI-Anwendungen im Realbetrieb, die besonders wertvolle Effizienzgewinne in den Unternehmen erwirtschaften, etwa hinsichtlich einer Zeit-, Material- oder Kostenersparnis, oder der optimierten Ausgestaltung von Prozessen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Anschließend an die Auftaktveranstaltung im November in der Classic Remise hat diesmal der französische Multitechnik-Dienstleister SPIE, in der Community vertreten durch CSO Dr. Andé Schimmel, sein modernes Experience Center am Düsseldorfer EUREF-Campus für das Mitgliedertreffen zur Verfügung gestellt. Das nächste Treffen findet im Sommer statt.
Über die AI Frontrunner Community NRW
Der KI-Anwenderkreis aus NRW: Mit der AI Frontrunner Community bringt KI.NRW in einem ausgewählten Kreis führende KI-Köpfe aus nordrhein-westfälischen Unternehmen zusammen, um den branchenübergreifenden Austausch zu Fragen der angewandten Künstlichen Intelligenz zu fördern. Im Fokus steht der Aufbau eines starken Netzwerks, in dem offen über Best Practices, Erfahrungen und Herausforderungen bei der KI-Einführung gesprochen werden kann und wie der erfolgreiche KI-Einsatz auch in der Breite des Unternehmens gelingt. Die Mitglieder der Community sind KI-Verantwortliche auf C-Level- und Management-Ebene (z. B. Head of AI, Director of AI, CTO) und bringen dank unterschiedlicher Branchenzugehörigkeiten, Unternehmensstrukturen und Produktportfolios eine große Vielfalt an Expertise mit ein.